Auf den Hund gekommen !

Die Zahl der Hundebesitzer nimmt stetig zu und damit auch die Belastungen der Gemeindebauhöfe.

Denn mit dem zunehmenden Hundekot haben die Gemeindeverwaltungen so ihre liebe Not. Besonders bei der Pflege der Grünanlagen (z.B. Rasenmähen) kommt da so mancher Gemeindearbeiter an seine Grenzen, wenn ihm die Hinterlassenschaften der geliebten Vierbeiner, um die Ohren fliegt.

Hundebesitzer lieben Ihre Hunde und wollen nur das Beste für Sie, aber dazu gehört es auch, den Hundehaufen im Mülleimer zu entsorgen.

Umso mehr Hundekot unsere Grünanlagen, Wiesen und Wege verunreinigt, umso mehr breiten sich für Hunde evtl. gefährliche Krankheiten aus. Die wohl am bekannteste ist die Ansteckung mit Giardien.

Der Hund bekommt davon schweren Durchfall oder sogar Brechdurchfall und es muss so schnell wie möglich der Tierarzt aufgesucht werden. Dort wird der Besitzer dann angewiesen über mehrere Tage Kotproben zu sammeln, um die Giardien überhaupt nachweisen zu können. Diese Untersuchung kostet Zeit und Geld.

Sollte der Hundebesitzer zum Wohle des Hundes, dann nicht doch etwas umsichtiger Handeln und den Kot einsammeln?

Wenn sich alle Hundebesitzer konsequent daran halten, dann können solche Infektionen drastisch zurückgefahren werden und das ist doch bestimmt im Sinne der Hunde und der Gemeindearbeiter.

 

Unkel, 06.02.2019

Verbandsgemeindeverwaltung Unkel
Örtliche Ordnungsbehörde / Bürgerbüro

 

Tanja Jakob
Einwohnermeldeamt