Bekanntmachungsorgan der Verbandsgemeinde Unkel ist die Heimatzeitung "Blick Aktuell Unkel"

Die amtlichen Bekanntmachungen der Verbandsgemeinde Unkel, der Stadt Unkel, der Ortsgemeinden Bruchhausen, Erpel und Rheinbreitbach  werden in der Heimzeitzeitung „Blick Aktuell Unkel“ veröffentlicht. Allen Haushalten der Verbandsgemeinde Unkel wird ein Exemplar kostenlos zur Verfügung gestellt.

E-paper "Blick Aktuell Unkel" 


Auszug aus der Hauptsatzung der VG Unkel

§1

Öffentliche Bekanntmachungen, Bekanntgaben

(1) Öffentliche Bekanntmachungen der Verbandsgemeinde erfolgen in einer Zeitung. Der Verbandsgemeinderat entscheidet durch Beschluss, in welcher Zeitung die Bekanntmachungen erfolgen. Der Beschluss ist öffentlich bekanntzumachen. Die  zusätzliche Veröffentlichung der Bekanntmachungen im Internet dient Informationszwecken und entfaltet keine rechtlichen Wirkungen.  

(2) Karten, Pläne oder Zeichnungen und damit verbundene Texte oder Erläuterungen können abweichend von Absatz 1 durch Auslegung im Rathaus der Verbandsgemeinde zu jedermanns Einsicht während der Dienststunden bekannt gemacht werden. In diesem Fall ist auf Gegenstand, Ort (Gebäude und Raum), Frist und Zeit der Auslegung spätestens am Tage vor dem Beginn der Auslegung durch öffentliche Bekanntmachung in der Form des Absatzes 1 hinzuweisen. Die Auslegungsfrist beträgt mindestens sieben volle Werktage. Besteht an dienstfreien Werktagen keine Möglichkeit der Einsichtnahme, so ist die Auslegungsfrist so festzusetzen, dass an mindestens sieben Tagen Einsicht genommen werden kann. 

(3)  Soweit durch Rechtsvorschrift eine öffentliche Auslegung vorgeschrieben ist und hierfür keine besonderen Bestimmungen gelten, gilt Absatz 2 entsprechend. 

(4) Dringliche Sitzungen im Sinne von § 8 Absatz 4 DVO zu § 27 GemO des Verbandsgemeinderates oder eines Ausschusses werden abweichend von Absatz 1 durch Aushang an den Bekanntmachungstafeln, am Rathaus der  Verbandsgemeinde  Unkel, Linzer Str. 4, und an den Bekanntmachungstafeln der Stadt und der Ortsgemeinden (siehe Anlage) bekannt gemacht, sofern eine rechtzeitige Bekanntmachung gemäß Absatz 1 nicht mehr möglich ist. 

(5) Kann wegen eines Naturereignisses oder wegen anderer besonderer Umstände die vorgeschriebene Bekanntmachungsform nicht angewandt werden, so erfolgt in unaufschiebbaren Fällen die öffentliche Bekanntmachung durch Aushang an den Bekanntmachungstafeln gemäß Absatz 4.

Die Bekanntmachung ist unverzüglich nach Beseitigung des Hindernisses in der vorgeschriebenen Form nachzuholen, sofern nicht der Inhalt der Bekanntmachung durch Zeitablauf gegenstandslos geworden ist. 

(6) Sonstige Bekanntgaben erfolgen gemäß Absatz 1, sofern nicht eine andere Bekanntmachungsform vorgeschrieben ist.

Ihre Ansprechpartnerin

/ Schulabschluss nachträglicher Erwerb

Leistungsbeschreibung

In Rheinland-Pfalz besteht die Möglichkeit, im Rahmen einer sogenannten Nichtschülerprüfung die Abschlüsse

  • Berufsreife,
  • Qualifizierten Sekundarabschluss I (Mittlere Reife)
  • oder Abitur 

nachzuholen.

Weiterbildungen zur Vorbereitung auf einen Schulabschluss eröffnen neue persönliche und berufliche Perspektiven. Mit der Prüfung für Nichtschülerinnen und Nichtschüler zum Erwerb der Qualifikation der Berufsreife kann die Qualifikation der Berufsreife ohne den Besuch einer Realschule plus, eines Gymnasiums, einer Integrierten Gesamtschule oder einer berufsbildenden Schule erworben werden.

Das Land fördert Maßnahmen der anerkannten Volkshochschulen und Landesorganisationen der Weiterbildung zur Erlangung von Schulabschlüssen.

Verfahrensablauf

  • Die Vorbereitung auf die Prüfung ist der Bewerberin oder dem Bewerber grundsätzlich selbst überlassen. Es ist aber auch die Teilnahme an einem Vorbereitungskurs an einer Volkshochschule, Fernlehrinstitut oder anderen privaten anerkannten Bildungseinrichtung möglich.
  • Der Antrag auf Zulassung zur Prüfung ist bis zum 15. Januar, 15, Mai oder 15. September eines Jahres schriftlich bei der Schulbehörde zu stellen
  • Die anschließende Prüfung gliedert sich in einen schriftlichen und in einen mündlichen Teil sowie auf Antrag des Prüflings in einen sport-praktischen Teil.
  • Die Prüfung ist bestanden, wenn in jedem Prüfungsfach als Endnote mindestens „ausreichend“ oder nur in einem Fach „mangelhaft“ erreicht wurde. Es gelten weitere Notenausgleichsregelungen.
  • Wer die Prüfung bestanden hat, erhält anschließend das Zeugnis der Berufsreife. Wer die Prüfung nicht bestanden hat, erhält von der Schulbehörde eine schriftliche Mitteilung, in der auch die Gründe des Nichtbestehens enthalten sind.

An wen muss ich mich wenden?

Bitte wenden Sie sich zur Teilnahme an einen Vorbereitungskurs, an eine Volkshochschule, an ein Fernlehrinstitut oder an eine andere private anerkannte Bildungseinrichtung mit entsprechendem Angebot.

Für den Antrag auf Prüfungszulassung wenden Sie sich bitte an die Schulbehörde.

Voraussetzungen

Zur Prüfung des entsprechenden nachzuholenden Schulabschluss wird zugelassen, wer:

  • das 16. Lebensjahr vollendet hat,
  • die Qualifikation der Berufsreife oder eine dieser gleichwertige Qualifikation nicht erlangt hat,
  • seinen ersten Wohnsitz seit mindestens sechs Monate in Rheinland-Pfalz hat oder an einem anerkannten Vorbereitungskurs in Rheinland-Pfalz teilgenommen hat,
  • nicht mehr als einmal eine Prüfung für Nichtschülerinnen und Nichtschüler zum Erwerb der Qualifikation der Berufsreife in Rheinland-Pfalz oder in einem anderen Land der Bundesrepublik Deutschland erfolglos abgelegt hat
  • als Bewerberin oder als Bewerber aus einem anerkannten Vorbereitungskurs an mindestens zwei Dritteln der vorbereitenden Unterrichtszeit teilgenommen hat.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Dem Antrag auf Zulassung  zur Prüfung sind beizufügen:

  • ein tabellarischer Lebenslauf mit genauer Darstellung des bisherigen Bildungsweges und bisherigen beruflichen Tätigkeiten,
  • eine beglaubigte Kopie des Abgangszeugnisses der zuletzt besuchten Schule,
  • eine Meldebescheinigung
  • ein eigenhändig unterzeichnetes Lichtbild, das nicht älter als ein Jahr ist,
  • eine Erklärung, ob, wann und wo bereits der Versuch gemacht wurde, eine Prüfung für Nichtschülerinnen und Nichtschüler zum Erwerb der Qualifikation der Berufsreife abzulegen
  • eine Erklärung über die Wahl des dritten Faches der schriftlichen Prüfung, der weiteren Fächer der mündlichen Prüfung sowie ob sich die Bewerberin oder der Bewerber der sport-praktischen Prüfung unterziehen wollen,
  • ein Bericht über Lerngebiete und Themen, mit denen sich die Bewerberin oder der Bewerber besonders beschäftigt hat
  • bei Bewerberinnen und Bewerbern aus anerkannten Vorbereitungskursen eine Bescheinigung der Weiterbildungseinrichtung, aus der sich Dauer und Umfang der Teilnahme an dem anerkannten Vorbereitungskurs sowie die am Ende des Vorbereitungskurses erreichten Leistungsnoten in den einzelnen Prüfungsfächern (Vornoten) ergeben.

Welche Fristen muss ich beachten?

Antrag auf Zulassung zur Prüfung ist bis zum 15. Januar, 15. Mai oder 15. September eines jeden Jahres schriftlich bei der Schulbehörde.

Rechtsgrundlage

Anträge / Formulare

Schriftlicher Antrag notwendig

Was sollte ich noch wissen?

Eine Übersicht der Volkshochschulen, die Schulabschlusskurse anbieten, finden Sie auf der Homepage der Volkshochschulen.

 
Informationen zu einem Fernlehrgang der Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht der Länder der Bundesrepublik Deutschland finden Sie hier ( www.zfu.de)
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