Abschlussveranstaltung zum LILE-Konzept RheinWied am 18.03.15,
18 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in Hausen-Wied


Mehr als 120 interessierte BürgerInnen, VertreterInnen von Kommunen, Vereinen und Institutionen aus der Region Rhein-Wied waren am Mittwochabend in das Dorfgemeinschaftshaus nach Hausen gekommen, um sich über die fertig gestellte LILE (Lokale integrierte ländliche Entwicklungsstrategie) - den Wettbewerbsbeitrag der Region RheinWied für die LEADER-Förderperiode 2014 - 2020 - zu informieren.

Seit Anfang November 2014 arbeiten die Verbandsgemeinden Bad Hönningen, Linz am Rhein, Unkel und Waldbreitbach als Region Rhein-Wied intensiv an der Erstellung der LILE. Das Konzept wird getragen von Beiträgen der Lokalen Aktionsgruppe (LAG), der Kommunen, aus Expertenrunden und den vielen Projektideen aus der Bürgerschaft, von Vereinen und Institutionen. Das beauftragte Beratungsbüro Grontmij aus Koblenz hat alles zur Entwicklungsstrategie der Region zusammengefasst und den Erarbeitungsprozess moderiert.

Die inhaltliche Ausarbeitung des 65-seitigen LILE-Konzepts erfolgte in den letzten Wochen in einem intensiven Austausch mit der sog. Lokalen Aktionsgruppe (LAG) der Region Rhein-Wied. In der insgesamt 90 Personen starken LAG kommen öffentliche Partner (4 Bürgermeister, Naturpark Rhein-Westerwald), Wirtschafts- & Sozial-Partner und Vertreter der Zivilgesellschaft aus verschiedenen Bereichen (Landwirtschaft, Weinbau, Forst, Umwelt, Tourismus, Wirtschaft, Soziales, Pflege, Bildung, Sport, Jugend, Frauen, Senioren, Kirchen, Integration, Ehrenamt) zusammen. Die LAG wird von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) sowie dem Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Westerwald-Osteifel (DLR) beraten. Nach engagierten Diskussionen und ergänzenden Beiträgen der LAG wurde die LILE am 09.03.15 in Unkel einstimmig beschlossen.

Spätestens am 31.03.15 wird die LILE dem rheinland-pfälzischen Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten (MULEWF) als Wettbewerbsbeitrag der Region Rhein-Wied für die kommende LEADER-Förderperiode vorgelegt. Hiernach heißt es Daumen drücken, dass die Region Rhein-Wied vom Land als eine der mindestens 15 Regionen aus insgesamt 20 Bewerberregionen in Rheinland-Pfalz ausgewählt wird. Die Entscheidung hierzu soll im Sommer 2015 fallen, sodass im besten Falle ab Herbst 2015 die ersten Projektträger eine LEADER-Förderung beantragen könnten.

Am Ende der Abschlussveranstaltung wurde mit allen Anwesenden noch ein besonderes Gruppenfoto erstellt.

Das LILE-Konzept soll nach Abgabe und damit Abschluss des Wettbewerbs ab dem 01.04.15 auf den Internetseiten der vier Verbandsgemeinden Bad Hönningen, Linz am Rhein, Unkel und Waldbreitbach für alle BürgerInnen veröffentlicht werden.

 

Ansprechpartner zum LEADER-Entwicklungskonzept LILE

VG Bad Hönningen: Rudolf Schmitz T 02635-7222, E

VG Linz am Rhein: Stefan Heck: T 02644 / 5601-14, E

VG Unkel: Jörg Harperath: T 02224/ 1806-27, E

VG Waldbreitbach: Rolf Schmidt-Markoski T 02638/8009-22, E

Grontmij GmbH, Koblenz:   Marion Gutberlet: T 0261-30439-18 E ,
Beatrix Ollig: T 0261-30439-41 E

Ihr Ansprechpartner

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Wenn Sie ein Unternehmen gründen oder übernehmen wollen, gibt es für Sie zahlreiche Informations-, Beratungs- und Förderangebote.  

Welche Unterlagen werden benötigt?

Bei allgemeiner Beratung wird nach dem konkreten Vorhaben gefragt. Je mehr Informationen dazu schon vorliegen, desto konkreter kann die Beratung sein. Formale Anforderungen an Unterlagen gibt es nicht.

Bei der Beantragung von Beratungsförderung nach dem Landesförderprogramm des Landes und dem Gründercoaching Deutschland werden die erforderlichen Angaben im Antragsformular erhoben.

Bei der finanziellen Förderung über die ISB sind die erforderlichen Unterlagen abhängig vom jeweiligen Förderprogramm. Nähere Informationen dazu gibt die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB).

Welche Gebühren fallen an?

Einige Beratungsangebote (z.B. Seminare) können kostenpflichtig sein. Dies ist jeweils angegeben.

Bei Anträgen auf Beratungsförderung durch Landes- oder Bundesprogramm fallen bei den Starterzentren von IHK und HWK keine Gebühren an. Die Antragsteller beim Institut für Freie Berufe müssen eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 95,00 Euro entrichten. 

Bei finanzieller Förderung fallen bei einzelnen Förderinstrumenten (z.B. Bürgschaften) Gebühren an. Darüber informieren die Förderrichtlinien im Einzelfall. 

Anträge / Formulare

Antragsunterlagen und Merblätter bieten z.B. die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) GmbH sowie das Programm Gründercoaching Deutschland auf ihren Internetseiten an.

Was sollte ich noch wissen?

Die Gründung oder Übernahme eines Unternehmens ist für jeden ein ganz entscheidender Schritt. Um die Erfolgsaussichten zu verbessern, die Risiken zu verringern und Startfehler zu vermeiden, empfiehlt es sich, sich umfassend zu informieren und die vielfältigen Beratungs- und Förderangebote zu nutzen.

Wenn Sie zur Verwirklichung eines gewerblichen Vorhabens Fördermittel als Existenzgründerin oder Existenzgründer in Anspruch nehmen möchten, finden Sie auch unter der Rubrik Wirtschaftsförderung regional weiterführende Informationen.

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