Erpel

Sehenswürdigkeiten in Erpel
 

Ludendorffbrücke
Erpeler Ley
Fachwerkhaus Kölner Straße 29
Fachwerkhaus Kölner Straße 35
Fronhof
Kapelle in Orsberg
St. Severinuskirche
Marktplatz
Neutor
Historischer Ortskern
Rathaus
Alte Stadtmauer

 

Ludendorffbrücke
An der Bundesstraße 42

BrückentürmeDie Brückentürme sind die Reste der ehemaligen Eisenbahnbrücke zwischen Erpel und Remagen. General Erich Ludendorff ließ die Brücke aus militärischen Gründen bauen. Von 1916-1918 entstand ein 4.642 Tonnen schweres Brückenbauwerk, dessen Besonderheit darin bestand, dass es auf der Erpeler Rheinseite in einem Tunnel mündete, den man in den Felsen der Erpeler Ley getrieben hatte. Das Brückenbauwerk hatte eine Länge von 325 m, der Tunnel ist 333 m lang. Nach einer Sprengung am 07.03.1945 hielt die Brücke noch bis zum 17.03.1945 stand.

Friedensmuseum Brücke von Remagen

 

Erpeler Ley

Erpeler Ley PlateauNeben der Loreley und dem Drachenfels gehört die 191 m hohe Erpeler Ley zu den markantesten Felsen im Rheintal. Für die heutige Form ist der Basaltabbau verantwortlich. Heute ist das gesamte Gebiet der Erpeler Ley Naturschutzgebiet. Auf dem Plateau der Erpeler Ley, welches mit dem Auto oder zu Fuß erreichbar ist, erschließt ein Rundweg markante Punkte, von denen man einen herrlichen Blick in die Täler von Rhein und Ahr und auf die Höhen von Eifel und Westerwald genießen kann. Das hohe Holzkreuz über der fast senkrechten Felswand wurde im Gedenken an die Opfer im Kampf um die Ludendorff-Brücke Erpel-Remagen in den Kriegsjahren 1944/45 errichtet. Auf der Südkuppe der Erpeler Ley wurde im Gedenken an die erste Fahrt mit einem lenkbaren Luftschiff der Zeppelinstein errichtet. Ein Unwetter zwang am 2. August 1909 den Grafen Zeppelin vor der Erpeler Ley zu wenden und umzukehren. Ein Denkmal am Rande des Waldes erinnert an die dreimalige Gründung der Bonner Studentenverbindung Rheno-Germania auf der Erpeler Ley. Nach einem Spaziergang oder einer Wanderung lädt ein Ausflugslokal mit Außenbestuhlung zur Einkehr ein. Der daneben liegende kleine Tierpark mit Damwild, Eseln, Pfauen und Kleintieren ist ein beliebter Anziehungspunkt für Jung und Alt.

 

Fachwerkhaus Kölner Straße 29

Fachwerkhaus Kölner Straße 29Haus mit besonders reichem Fachwerk, erbaut von der Kölner Buchdrucker- und Ratsfamilie Quentel im 17. Jahrhundert.

 

 

 

 

 

Fachwerkhaus Kölner Straße 35

Fachwerkhaus Kölner Straße 35aus dem Jahre 1692. Der neben dem Fachwerkhaus befindliche Brunnenpfeiler gibt dem Bauwerk ein einmaliges Bild.

 

 

 

 

 

FronhofFrongasse 6

FronhofDie Rheinfront schmücken große Wohnbauten der Barockzeit in großen Gärten. Der bedeutendste Bau ist der ehemalige Fronhof des Kölner Domkapitels mit sechsseitigem Gartenhaus von 1725. Die Anlage diente vorrangig den Amtsverwaltern während der Weinlese als Aufenthaltsort.

 

Kapelle in Orsberg
Ecke Kapellenstraße/Orsberger Straße

Kapelle in Erpel - OrsbergEine im Jahre 1708 errichtete schöne Dorfkapelle, an deren Stelle bereits im Jahre 1649 eine ältere Kapelle gestanden hat.

  

 

 

 

 

St. Severinuskirche
Kirchgasse 9

St. SeverinuskircheDie älteste nachweisbare Kirche ist im 11. Jahrhundert oder frühen 12. Jahrhundert erbaut. Von ihr ist das Untergeschoss des Turmes erhalten, an den sich nach Osten eine einschiffige Anlage anschloss. In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts wurde sie durch einen Neubau ersetzt, von dem zuerst die drei Obergeschosse des Turmes, dann Schiffe und Chor errichtet wurden. Um 1500 wurde das Untergeschoss des Turmes mit einem Netzgewölbe gedeckt. Aus dem Jahr 1636 wird von einer Reparatur berichtet. Die Gewölbe (der Seitenschiffe) wurden erneuert, das Dach erhielt "dreispitzige Zwergspitzen". Im 18. Jahrhundert wurden zwei Scheidarkaden sowie die Emporen ausgebrochen, um die Räume im Sinne des 18. Jahrhunderts weiter und lichter zu machen. Um den mit den Emporen verlorenen Platz zu ersetzen, wurde die Westwand des Langhauses bis in die Flucht der westlichen Turmwand hinaus geschoben, die Fenster der Seitenschiffe wurden vergrößert. Im Jahr 1810 wurde die Sakristei an der Nordostecke abgebrochen, um 1860 eine neue an der Südwestecke gebaut. Die älteste Glocke der Pfarrkirche wurde 1388 gegossen, die weiteren stammen aus den Jahren 1531, 1641 und 1768.

 

Marktplatz

MarktplatzDer Marktplatz bietet eine reiche Kulisse all jener Fachwerkbauten, die für die Mittelrhein-Region vom 16. bis 18. Jahrhundert typisch sind. Die dreieckige Platzanlage schmücken eine mächtige Platane (gepflanzt 1887) und ein Brunnenpfeiler von 1753.

 

Neutor
Kölner Straße

NeutorIm 14. Jahrhundert wurde eine Ringmauer um Erpel errichtet. Die Befestigungsmauer bedeutete eine Erweiterung des alten Ortskerns nach Norden und Süden. Von der Befestigung steht heute noch ein stattlicher Torturm, das Neutor.
 

 

 

 

Historischer Ortskern
Kölner Straße/Marktplatz/Bahnhofstraße

Der historische Ortskern von Erpel, der seit dem 11. Juli 1998 auch formell durch die Ausweisung einer Denkmalzone geschützt wird, vermittelt mit seiner großen Zahl von Fachwerkgebäuden aus vier Jahrhunderten eine unvergessliche Atmosphäre. Gemütliche Cafes und Gasthäuser, teilweise mit Straßen- und Gartenbestuhlung in den Sommermonaten, laden nach einem Spaziergang zum Verweilen ein.

 

Rathaus
Frongasse 1

Rathaus ErpelFrongasse 1. Barockhaus mit Mansarddach und kleinem Dachreiter. An dessen Stelle stand ein kleineres Bürger- und Gerichtshaus von 1624. Im 14. Jahrhundert stand dort eine Fleischbank  und der Kirchplatz war zu dieser Zeit Versammlungs- und Gerichtsplatz. Unter dem Gurtgesims des Rathauses befindet sich in Eisenankern die Jahreszahl 1780. Erbauer war der Architekt Franz Ignaz Freeg.

 

Alte Stadtmauer

In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts erhielt der Ort eine Befestigungsmauer am Rhein und einen dornenbewachsenen Graben landseits. Im 14. Jahrhundert wurde eine Ringmauer um Erpel errichtet. Die Befestigungsmauer bedeutet eine Erweiterung des alten Ortskerns nach Norden und Süden. Von der Befestigung steht heute noch der stattliche Torturm, das Neutor. Vom Rheintor ist nur noch der äußere Torbogen erhalten geblieben, der heute in den Fronhof einbezogen ist. Weiterhin finden wir Reste der Mauer am Rhein mit Eckturm im Süden und landseits parallel zur Eisenbahnstrecke im Bereich des ehemaligen Schleidentors.

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Stadtplan
Interaktiver Stadtplan der Verbandsgemeinde Unkel