Knapp 400 Bürgerinnen und Bürger nahmen an der Informationsveranstaltung zum Thema "Windkraftplanung  in Unkel" teil.

Auf der breit angekündigten Informationsveranstaltung zum Thema „Windkraftplanung in Unkel“ nutzten knapp 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, sich „aus erster Hand“ bei den von der Verbandsgemeinde beauftragten Gutachtern über deren Erkenntnisse informieren. Auch wenn die Gutachten nun teilweise schon seit Dezember auf der Homepage der Verbandsgemeinde einsehbar sind, bot sich hier die Möglichkeit die wichtigsten Erkenntnisse kompakt vermittelt zu bekommen sowie auch eigene, teils kritische Gedanken zu den Ausarbeitungen zu äußern.

 Herr Bürgermeister Fehr zeigte sich erfreut, dass das nach den bisherigen Informationsveranstaltungen in Erpel und Rheinbreitbach nun schon dritte freiwillige Informationsangebot, erneut auf reges Interesse stieß. „Auch ein gutes Zeichen ist, dass trotz der zuvor bisweilen sehr emotional geführten Auseinandersetzung diese Veranstaltung ganz überwiegend von Sachlichkeit und gegenseitigem Respekt geprägt war.“

 In den kommenden Monaten obliegt dem Verbandsgemeinderat die Aufgabe, die Ergebnisse der vorliegenden Gutachten, sowie die im Rahmen der ersten Beteiligungen der Behörden und der Öffentlichkeit eingegangenen Anregungen und Bedenken gegen- und untereinander abzuwägen. Er wird dann gleichzeitig einen überarbeiteten Entwurf für die zweite formelle Beteiligung, die Offenlage, frei geben. Diese Beschlüsse werden vom Rat der Verbandsgemeinde Unkel in öffentlicher Sitzung gefasst werden.

 Die einmonatige Offenlage gibt allen an der Planung interessierten Bürgerinnen und Bürger, sowie auch den Behörden, erneut die Möglichkeit, sich über die aktuellen Planvorstellungen der Verbandsgemeinde Unkel zu informieren und Anregungen und Bedenken vorzutragen. Über diese hat der Verbandsgemeinderat dann wiederum zu befinden. Am Ende des Verfahrens wird er entscheiden, ob und in welchem Umfang in der Verbandsgemeinde Unkel Konzentrationsflächen Windkraft ausgewiesen werden und wo ein Ausschluss für diese Nutzung festgelegt wird. Der Ausgang des Verfahrens ist weiterhin offen.

Ihre Ansprechpartnerin